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Aktuelles beim ROD


Osteopathie in der Pädiatrie

Die Akademie für Osteopathie (AFO) berichtete im Januar 2019 in einer Pressemitteilung über die von ihr durchgeführte OSTINF-Studie, eine der weltweit größten Studie zur osteopathischen Behandlung von Säuglingen im ersten Lebensjahr unter der Leitung von Florian Schwerla M.Sc. (USA) D.O. und Univ.-Prof. Dr. med. habil K.L. Resch (Deutsches Institut für Gesundheitsforschung - DIG).

151 Osteopathie-Praxen sind dem Aufruf gefolgt und somit konnten insgesamt 1196 Säuglinge in die Studie aufgenommen werden.




Aktueller Termin für die Flüchtlingshilfe in München

Liebe Osteopathinnen und Osteopathen rumd um München,

nach den erfolgreichen osteopathischen Behandlungen der Flüchlings-Frauen in München geht es auch im neuen Jahr weiter.

Hier die nächsten geplanten Termine:

Am Freitag, 22. März 2019 in der Nailastraße 10 (ab 14:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr)
und am Freitag, 17. Mai 2019 ebenfalls in der Nailastraße 10 (ab 14:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr)

In der Unterkunft der Nailastraße dürfen nur Frauen behandeln.

Wer es noch nicht weiß: Im April 2016 hat die Kinderärztin und Osteopathin Dr. med. Christine Bauer in München eine osteopathische Sprechstunde für Flüchtlinge ins Leben gerufen.

Christine Bauer ist es bis jetzt gelungen, ungefähr einmal im Monat eine osteopathische Hilfe für die Flüchtlinge in ihren Unterkünften kostenlos anzubieten. Es besteht bei den Flüchtlingen großer Bedarf an Behandlungen. Es werden Männer, Frauen und Kinder behandelt.

Für das Team um Christine Bauer ist es eine große Hilfe, wenn Sie sich auch nur für einen Termin zur Verfügung stellen können.

Wer Interesse hat, sich an diesem humanitären Projekt zu beteiligen, wende sich bitte direkt an: kinderosteopathie.bauer@web.de oder telefonisch an Christine Bauer unter 0176 – 24 78 84 66. Helft auch in 2019 die Menschen, die versuchen sich hier in München zurechzufinden, zu unterstützen. Tolle Begegnungen und interessante Gespräche sind garantiert inklusive!

Bitte gebt die Information auch an interessierte Kollegen und Kolleginnen oder Studenten im Abschluss-Jahr der Osteopathie-Ausbildung weiter!

Wir wünschen allen eine gute Arbeit mit der Osteopathie 

Das ROD Team




Datenschutzgrundverordnung

Am 25.05.2018 tritt die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft.

Zweck dieser Verordnung ist die digitale Speicherung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten auf EU Ebene zu regeln. Die Verordnung betrifft alle Betriebe, Praxen und Vereine in der EU. Auch osteopathische Praxen sind davon betroffen. Die DSGVO verpflichtet jede osteopathische Praxis Maßnahmen zu treffen, um den Datenschutz und eine hinreichende Datensicherheit zu gewährleisten. Dies betreffen die Daten der Patienten und der Mitarbeiter.

Hierzu müssen einige Punkte beachtet werden:

  • Auf Ihrer Website muss die Datenschutzerklärung aktualisiert werden.
  • Verfassung eines Verzeichnisses der Verarbeitungsvorgänge
  • Formulare und Verträge müssen in Bezug auf das Widerrufsrecht überprüft werden.
  • Es muss geprüft werden, ob ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden muss. Dies ist abhängig von der Anzahl der Mitarbeiter, die mit der Datenverarbeitung beschäftigt sind.
  • Bei der elektronischen Kommunikation sollten Sie auf spezielle Sicherheitsvorkehrungen achten.
  • Auch analoge Patientenakten müssen in abschließbaren Schränken gesichert werden.
  • Ihre Mitarbeiter sind verpflichtet die DSGVO ebenfalls einzuhalten.
  • Einholung einer schriftlichen Einwilligungserklärung zur Behandlung des Patienten.
  • Aushang Patienteninformation zum Datenschutz erstellen. 

Diese Aufzählung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann nur als Anregung gelten.

Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen „Erste Hilfe zur Datenschutz-Grundverordnung“, herausgegeben vom Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht – ISBN 978-3-406-71662-1. (www.beck.de)

Der VOD- Verband der Osteopathen Deutschland e.V. bietet für VOD Mitglieder kostenlos ein Webinar über Informationen zum Datenschutz an. Anmeldemöglichkeit im internen Bereich unter VOD-Net.  




Wirksamkeit der Osteopathie bei Nackenschmerzen


Die Autoren Helge Franke, Jan-David Franke und Gary Fryer haben eine Studie zum Thema:
Osteopathic manipulative treatment for chronic nonspecific neck pain: A systematic review and meta-analysis
erstellt.

Ziel dieser Übersichtsarbeit war es, die Wirksamkeit der osteopathischen Behandlung hinsichtlich Schmerz, funktioneller Einschränkung und Nebenwirkungen bei chronischen unspezifischen Nackenschmerzen zu untersuchen.

In der Anlage haben die Leser die Möglichkeit, sich die beiden Zusammenfassungen anzusehen:


Wir danken der Arbeitsgruppe um Helge Franke wieder für diese sehr aufwändige und für den Nachweis der Wirksamkeit der Osteopathie sehr nützliche Arbeit.



Konsensgruppe Osteopathie: Vertreter von Hoch- und Vollzeitschulen definieren Eckpunkte einer grundständigen Ausbildung

Überaus konstruktiv sind Gespräche zwischen Mitgliedern der Konsensgruppe Osteopathie und Vertretern von Hochschulen- und Vollzeiteinrichtungen am Dienstag in Frankfurt verlaufen. Auf Einladung der Konsensgruppe definierten die Teilnehmer des Treffens Eckpunkte einer grundständigen Osteopathie-Vollzeit- und Hochschulausbildung und tauschten sich über aktuelle Entwicklungen aus. „Es ist sehr erfreulich, dass Vertreter aller Einrichtungen in Deutschland teilnehmen konnten“, unterstreichen die Mitglieder der Konsensgruppe. In Frankfurt dabei waren Etiennne Cloet (GCOM), Prof. Matthias Beck (DVOM), Andreas Kasack (AFO), Florian Schwerla (AFO), Ulrike von Tümpling (VOD). Dr. Sylke Wagner-Burkard (VOD), Torsten Liem (OSD), Florian Blanz (Holistéa), Gaby Prediger (BAO), Sarita Schwerla (ROD), Frank Scheuchl (Hochschule Fresenius), Hester van Wijnen (Hochschule Fresenius) und Jan-Philipp Risop (ECOM).

 




Berufsgesetz für Transparenz, Patienten- und Rechtssicherheit


Appell der Osteopathischen Fachverbände

Um endlich Transparenz, Patienten- und Rechtssicherheit im Osteopathiebereich zu schaffen, muss ein Berufsgesetz auf Bundesebene für alle Beteiligten installiert werden. Das unterstreichen die Verbände und Organisationen




... Ende gut alles gut!

Das auf und ab der vergangenen Wochen und Monate hat jetzt erst Mal ein gutes Ende für die Osteopathie genommen. Der geplante und sehr kontrovers diskutierte Änderungsantrag Nr. 33 im III. Pflegestärkungsgesetz ist gemäß offizieller Stellungsnahme aus Berlin vom Tisch.




Osteopathie-Organisationen fordern Lösung für alle

In einem gemeinsamen Positionspapier haben die Fachvertreter der nicht-ärztlichen Osteopathie in Deutschland ihre Forderung nach einem Berufsgesetz für Osteopathen bekräftigt. Die Beschränkung der Osteopathie auf die osteopathisch tätigen Heilpraktiker stelle ebenso wenig eine Lösung dar wie die jetzt in einem Änderungsantrag zum Dritten Pflegestärkungsgesetz vorgesehene Integration der Osteopathie in die Physiotherapie, unterstreichen Vertreter ... 




Osteopathische Fachverbände bekräftigen Forderung nach Berufsgesetz für Osteopathen

Osteopathie ist derzeit in mehreren Landtagen Thema. Auch die Gesundheitsministerkonferenz der Länder hat sich kürzlich mit der Situation der Osteopathie und Osteopathen befasst und das Bundesgesundheitsministerium aufgefordert, aus Gründen des Patientenschutzes zu prüfen, wie die derzeitige Rechtsunsicherheit ausgeräumt werden kann und ob das Berufsbild des Osteopathen einer Reglementierung durch ein eigenes Berufsgesetz bedarf.




Erbringung Osteopathischer Leistungen durch Physiotherapeuten in Bayern – Übergangslösung

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V. (BAO) über das Recht zur Ausübung der Osteopathie durch Physiotherapeuten in Bayern informiert.

Gerne möchten wir an dieser Stelle ebenfalls über diese Übergangslösung informieren.

Das Staatsministerium betont, dass es sich auf Bundesebene für die Schaffung eines Berufsgesetzes einsetzen wird. Das Ministerium verweist im Schreiben auf die Tatsache, dass Osteopathie zur Heilkunde zählt und somit nur von Ärzten/Innen und Heilpraktiker/Innen ausgeübt werden darf. Weiter wird betont, dass dies für alle Teilbereiche (kraniosakrale, viszerale und parietale Techniken) gilt, da aus rechtlicher Sicht keine eindeutige Abgrenzung getroffen werden kann.

Das Ministerium weist darauf hin, dass auch bei Vorlage einer ärztlichen Verordnung eine allgemeine Heilpraktiker-Erlaubnis zur Ausübung der Osteopathie nötig ist, da zwischen fachlichem Können und rechtlichem Dürfen unterschieden werden muss.

Bis aber ein Berufsgesetz für Osteopathie geschaffen ist, ist dem Ministerium sehr daran gelegen, den Physiotherapeuten unter den Osteopathen die Möglichkeit zu geben, weiter ihrer Tätigkeit als Osteopathen nachgehen zu können und darum wird folgende Übergangslösung vorgeschlagen:

Die Physiotherapeuten unter den Osteopathen müssen grundsätzlich die allgemeine Heilpraktiker-Erlaubnis erwerben. Da dies momentan wegen der großen Nachfrage bei den Gesundheitsämtern in Bayern in kurzer Zeit nicht möglich ist, wird bis auf weiteres die Ausübung der Osteopathie durch Physiotherapeuten auf Grundlage ärztlicher Verordnung geduldet. Als Grundlage hierfür ist die Ausbildung nach BAO Richtlinien (1350 UE) ausreichend.

Bitte beachten Sie, dass diese Übergangslösung momentan nur für Bayern gilt. Wir - und auch die Berufsverbände - werden sich mit den Ministerien der anderen Bundeländer in Verbindung setzen, um ebenfalls Stellungnahmen zu diesem Thema zu erhalten.

Das ROD Team




Gaby Prediger im Vorstand der BAO

Das ROD ist Mitglieds-Organisation in der Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V. - BAO. Am 9. März 2016 hat bereits die 12. Jahreshauptversammlung stattgefunden. Frau Brigitta Sarita Schwerla-Goeggel hat sich aus dem Vorstand verabschiedet, steht für Verwaltung und Organisation dem ROD aber weiterhin zur Verfügung. Frau Gaby Prediger vertritt seit dem 9. März das ROD in der BAO und damit auch im Vorstand der BAO. Frau Prediger wurde zum zweiten Mal als Vorsitzende des Vorstands der BAO gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder für die nächsten zwei Jahre sind Cristian Ciranna-Raab (Osteopathie Schule Deutschland - OSD), Georg Eggers (PrivatSchule für Klassische Osteopathische Medizin - SKOM) und Florian Blanz (Europäisches Colleg für Osteopathie - COE).

Herzlichen Glückwunsch unserer Geschäftsführerin und viel Erfolg für die große Aufgabe zur Führung von ROD und BAO.




Position der Konsensgruppe Osteopathie zum Urteil des OLG Düsseldorf

Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat mit Urteil vom 8. September 2015 (Az.  I-20 U 236/13) bestätigt, dass Osteopathie von Physiotherapeuten nur dann ausgeübt werden darf, wenn diese über den (uneingeschränkten) Heilpraktiker verfügen. Dies hatte das Verwaltungsgericht Düsseldorf bereits am 8.12.2008 (Az. 7 K 967/07) festgestellt. Das OLG Düsseldorf hält nun ausdrücklich fest, dass Osteopathie über den Tätigkeits- und Ausbildungsbereich der Physiotherapie hinausgeht und nur durch Personen mit Heilpraktikererlaubnis oder durch Ärzte ausgeübt werden darf. Auch die Tatsache, dass der betroffene Physiotherapeut eine langjährige osteopathische Weiterbildung durchlaufen hatte und auf ärztliche Verordnung bzw. Verordnung eines HP arbeitete, ändere hieran laut OLG Düsseldorf nichts.

Die Konsensgruppe Osteopathie sieht sich durch das Urteil des OLG Düsseldorf in seiner Forderung nach der Berufsanerkennung unterstützt.

Das Urteil stellt zutreffend klar, dass Osteopathie als eigenständige Form der Medizin keine Ergänzung der Physiotherapie darstellt und als Heilkunde im Primärkontakt ausgeübt wird. Das OLG zitiert, dass „eine nicht risikolose Osteopathie sowohl Erfahrung als auch sorgfältige Indikationsstellung erfordert“.  Dies ist zutreffend. Die Osteopathie ist auch keine manuelle Therapie, unterscheidet sich von dieser laut OLG „insbesondere in der Zielsetzung“. Auch dies ist richtig.

Eine unsachgemäße Ausübung der Osteopathie kann gesundheitliche Schäden verursachen, so stellt das OLG weiter fest. „Die tatsächliche Behandlung stellt einen Eingriff dar, dessen fachgerechte Ausführung einer entsprechenden Ausbildung bedarf.“

Die nun folgende Schlussfolgerung des Gerichts, dass die Heilpraktikererlaubnis zur Ausübung der osteopathischen Tätigkeit erforderlich ist, ist zwar rechtlich nachvollziehbar, aber nicht im Sinne der Patienten ausreichend. Denn die Erlaubnis nach § 3 Abs. 1 HeilprG setzt keine geregelte Ausbildung voraus, insbesondere keine Qualifikation im Bereich der Osteopathie. Eine solche Qualifikation ist aber auch nach den Ausführungen des OLG erforderlich, um die Patientensicherheit und Qualitätssicherung zu gewährleisten.

Die geforderte umfassende osteopathische Ausbildung kann nur durch ein Berufsgesetz einheitlich geregelt werden. Der Patient, der zum „Osteopathen“ geht, muss wissen dürfen, welche Qualifikation sich hinter diesem Begriff verbirgt.

Die Konsensgruppe fordert daher, dass der Beruf des Osteopathen gesetzlich verankert wird. Nur so wird für den Osteopathen und den Patienten klargestellt, welche Qualifikation mindestens erforderlich ist, um diese Berufsbezeichnung zu tragen. 




Berufsbild des Osteopathen fertig erstellt

Nach einem Jahr intensiver Arbeit in Kleingruppen hat die Konsensgruppe Osteopathie Deutschland gemeinsam das Berufsbild des Osteopathen entwickelt und verabschiedet.

Das achtseitige Berufsbild dient als Leitlinie für die Entwicklung und die Definition des Berufes des Osteopathen. Die derzeitige Situation der Osteopathie in Deutschland erfordert aufgrund der uneinheitlichen Anforderungen zwingend eine gesetzliche Regulierung; die Forderung der Konsensgruppe Osteopathie dient der Sicherheit der Patienten und der Osteopathen im Rahmen ihrer Berufsausübung. 

Ebenfalls wurde eine entsprechende Pressemitteilung erarbeitet. 




Neue Regelung zur Mitgliedschaft in den Berufsverbänden und im Register

Änderung ab 1. Januar 2015 

Wie bereits in der Zeitschrift Osteopathische Medizin im letzten Jahr angekündigt, haben die Mitglieder der Konsensgruppe Osteopathie Deutschland im Juli 2014 die Bedingungen für eine Mitgliedschaft in einem Berufsverband oder Register mitgeteilt. Es sind dies:

1350 (UE) Stunden Unterricht in Osteopathie in der Teilzeitausbildung
Abschlussprüfung in Differenzialdiagnostik
klinische Prüfung am Patienten/Probanden mit einem externen Prüfer.

Dieses Abkommen haben unterschrieben:
Akademie für Osteopathie e.V. - AFO, Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V. - BAO, Bundesverband Osteopathie e.V. - bvo, Deutscher Verband für Osteopathische Medizine.V. - DVOM, Register der traditionellen Osteopathen in Deutschland GmbH - ROD und Verband der Osteopathen Deutschland e.V. - VOD




Ein Schritt zur Qualitätssicherung in der Osteopathie

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Konsensgruppe Osteopathie Deutschland und zur Sicherung der Qualität der Osteopathie-Ausbildung hat die Geschäftsleitung des ROD beschlossen nur noch Osteopathen, welche die Ausbildung nach den BAO-Richtlinien abgeschlossen haben, auf der Therapeuten-Liste des ROD zu führen.

Das heißt, von der Therapeuten-Liste werden zum 1. Januar 2015 alle Therapeuten „in Ausbildung“ gestrichen.

Mitglieder, die in Ausbildung sind und diese Entscheidung nicht tragen wollen, können ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist bis zum 15. Dezember 2014 ihre Mitgliedschaft kündigen.

Wir bitten alle Betroffenen, diese Entscheidung zugunsten der Qualitätssicherung der fertig ausgebildeten Osteopathen zu akzeptieren und zu respektieren.

Das ROD Team 

 




Wirksamkeit der Osteopathie bei Rückenschmerzen

Die Autoren Helge Franke, Gary Fryer und Jan-David Franke haben eine Studie zum Thema:
Osteopathic manipulative treatment for nonspecific low back pain: A systematic review and meta-analysis
erstellt.

In diese Arbeit wurden 15 osteopathische Studien aufgenommen. Der systematische Review kommt zu dem Ergebnis, dass die osteopathische Behandlung zu einer klinisch relevanten Verbesserung hinsichtlich Schmerz und Funktion bei der Behandlung von akutem und chronischem unspezifischem Rückenschmerzen führt.

In der Anlage habe die Leser die Möglichkeit, sich verschiedene Zusammenfassungen anzusehen: 

Wir danken der Arbeitsgruppe um Helge Franke für diese sehr aufwändige und für den Nachweis der Wirksamkeit der Osteopathie sehr nützliche Arbeit. 




Die Techniker Krankenkasse ändert ihre Satzungsleistung Osteopathie zum nächsten Jahr

Auszug aus dem Schreiben der Techniker Krankenkasse Hamburg vom 30.09.2014:

Neben der Qualität achten wir im Sinne der Versicherungsgemeinschaft auch auf die Wirtschaftlichkeit unserer Angebote. Daher haben wir uns dazu entschlossen, unsere Satzungsleistung Osteopathie zum nächsten Jahr anzupassen.

Das bedeutet: Ab dem 1. Januar 2015 übernehmen wir die Kosten für maximal drei Sitzungen je Kalenderjahr in Höhe von höchstens 40 Euro pro Sitzung.

Außerdem gelten folgende Voraussetzungen:

  • Die Behandlung wird vorab von einem Arzt durch ein Privatrezept oder eine formlose Bescheinigung veranlasst.
  • Der behandelnde Therapeut bzw. die behandelnde Therapeutin hat eine osteopathische Ausbildung in den Bereichen parietale, viszerale und craniale Osteopathie erfolgreich abgeschlossen und ist Mitglied in einem Berufsverband oder durch den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zum Beitritt berechtigt.



Konsensgruppe Osteopathie Deutschland entwickelt Berufsbild des Osteopathen

Frankfurt: 30.06.2014: Die Konsensgruppe Osteopathie, bestehend aus Delegierten der AFO, BAO, BVO, DVOM, ROD und VOD, hat bei ihrem Meeting in Frankfurt gemeinsam die Eckpunkte für eine Ausbildung als Osteopath(in) in Deutschland definiert. Diese bilden in der Zukunft die Grundlage für die Aufnahme von Osteopathen in die Berufsverbände in Deutschland. Damit wird ein einheitlicher Standard geschaffen, welcher an alle Ausbildungsinstitutionen der Osteopathie, soweit sie auf der Liste von Osteokompass als solche gelistet sind, versandt wird oder hier als Download zur Verfügung steht. 

Bereits während des letzten Treffens wurde von den Mitgliedern der Konsensgruppe beschlossen, gemeinsam das Berufsbild des Osteopathen als Grundlage für eine bundes- und verbandseinheitliche Außendarstellung zu überarbeiten und damit auch die Forderung nach einer legislativen Regelung der Osteopathie in Deutschland zu unterstützen.

Auf der Basis einer von Prof. Dr. B. Meyer im Auftrag des VOD entwickelten Gliederung dieses Dokuments konnten die Teilnehmer des Meetings den nun anstehenden Arbeitsprozess strukturieren und wollen bis im Herbst 2014 die ersten Ergebnisse zusammentragen.




Die Konsensgruppe Osteopathie traf sich am 8. März 2014 in Frankfurt am Main

Am 08.03.2014 trafen sich die Mitglieder der Konsensgruppe Osteopathie Deutschland (AFO, BAO, bvo, DVOM, ROD und VOD) in Frankfurt zu einem weiteren Treffen, bei dem das Hauptanliegen die Qualitätssicherung der Osteopathie-Ausbildung in Deutschland war.

Bislang gab es keine einheitlichen Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft in den Osteopathie-Verbänden und Register, deshalb wurden Kriterien, die Voraussetzung für eine Mitgliedschaft in den oben genannten Verbänden sind, erarbeitet. Diese Kriterien müssen von allen Absolventen erfüllt werden, auch von denjenigen, die nicht an einer BAO-Schule ihre Ausbildung absolviert haben und deren Schule nicht von der AFO überprüft wird. Es beinhaltet den Umfang der Osteopathie-Ausbildung und die Abschlussprüfungen.

Die Mitglieder der Konsensgruppe möchten somit einen hohen und einheitlichen Qualitätsstandard garantieren.

Mit Blick auf die Forderung nach einem Berufsgesetz wurde von den Teilnehmern die mittel- bzw. langfristige generelle Akademisierung (Bachelor und Master of Science) gemäß den Vorgaben des CEN-Prozesses als zwingend notwendig erkannt. Dabei sollen die bisherigen berufsbegleitenden Ausbildungen ebenso akademisiert werden, wie die bereits existierenden Vollzeitausbildungen. Im Hinblick auf die Kernkompetenzen werden sich die beiden Ausbildungswege jedoch nicht voneinander unterscheiden. Damit wird die Tatsache unterstrichen, dass die Osteopathie in jedem Falle ein eigenständiger Beruf ist und keinesfalls als Spezifizierung eines anderen Gesundheitsberufes (z.B. der Physiotherapie) zu betrachten ist. In einem nächsten Schritt sollen nun die Kräfte aller Institutionen koordiniert werden, die dieses Ziel für die Zukunft mittragen.




Positionspapier der Konsensgruppe

Die Konsensgruppe Osteopathie hat am 4. Oktober 2013 in Bamberg ein Positionspapier für die berufliche Anerkennung des Osteopathen verabschiedet.  

Die Notwendigkeit dieses Schrittes ergab sich aus einer Pressemitteilung von IFK und DGMM vom 5. September 2013  

In der Konsensgruppe hat sich das ROD mit Vertretern von AFO, BAO, bvo, DVOM und VOD gefunden, um gemeinsam eine einheitliche und homogene Interessensvertretung der in Deutschland ansässigen Verbände und Organisationen zu ermöglichen, die mit „einer Stimme“ Position beziehen und dies nach außen vertreten. Jede Organisation steht für höchste Qualität der osteopathischen Aus- und Weiterbildung und die Etablierung der Osteopathie als Heilberuf mit Primärkontakt. Die Konsensgruppe vertritt die Majorität der in Deutschland tätigen Osteopathen.  

Fazit des Positionspapiers:  

1) Der Beruf Osteopath muss als eigenständiger Heilberuf mit Primärkontakt durch eine bundesgesetzliche Regelung anerkannt werden.  

2) Die gesetzliche Regelung muss das für die Patientensicherheit notwendige hohe Niveau der Aus- und Weiterbildung der Osteopathie berücksichtigen.  

3) Diese notwendige gesetzliche Regelung schließt eine Etablierung der Osteopathie als Erweiterung der Physiotherapie oder manuellen Therapie (wie von IFK und DGMM gefordert) aus.




Fortbildungspflicht

Ab 2014 verlangt das ROD den Nachweis über Fortbildungspunkte von seinen Mitgliedern. Weitere Informationen finden Sie unter Mitglied werden - Fortbildungspflicht




Das ROD ist Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie (BAO)

Durch die Umstrukturierung und Änderung der Satzung der BAO war es Ende 2010 für das ROD möglich als Mitglied in der BAO aufgenommen zu werden. Im August stellte die ROD-Geschäftsführerin Gabi Prediger den erneuten Antrag auf Mitgliedschaft, dieser Antrag wurde bei der BAO-Vorstandsitzung im September positiv entschieden. Nach der Prüfung der eingereichten Unterlagen wurde das Register im Oktober als neues Mitglied in der BAO begrüßt. Diese Mitgliedschaft war immer eines der primären Ziele des ROD. Neben dem Engagement in der BAO wird sich das Team des ROD auch den anderen Aufgaben die es sich gestellt hat mit ganzer Kraft widmen.




Mitglied in der 
Bundesarbeitsgemeinschaft 
Osteopathie
Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie
Mitglied in der Konsensgruppe Osteopathie Deutschland
Mitglied in der Konsensgruppe Osteopathie Deutschland
© 2013 Register der traditionellen Osteopathen in Deutschland GmbH (ROD)


Register der traditionellen Osteopathen in Deutschland GmbH


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