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Aktuelles beim ROD


Wirksamkeit der Osteopathie bei Rückenschmerzen

Die Autoren Helge Franke, Gary Fryer und Jan-David Franke haben eine Studie zum Thema:
Osteopathic manipulative treatment for nonspecific low back pain: A systematic review and meta-analysis
erstellt.

In diese Arbeit wurden 15 osteopathische Studien aufgenommen. Der systematische Review kommt zu dem Ergebnis, dass die osteopathische Behandlung zu einer klinisch relevanten Verbesserung hinsichtlich Schmerz und Funktion bei der Behandlung von akutem und chronischem unspezifischem Rückenschmerzen führt.

In der Anlage habe die Leser die Möglichkeit, sich verschiedene Zusammenfassungen anzusehen: 

Wir danken der Arbeitsgruppe um Helge Franke für diese sehr aufwändige und für den Nachweis der Wirksamkeit der Osteopathie sehr nützliche Arbeit. 



Die Techniker Krankenkasse ändert ihre Satzungsleistung Osteopathie zum nächsten Jahr

Auszug aus dem Schreiben der Techniker Krankenkasse Hamburg vom 30.09.2014:

Neben der Qualität achten wir im Sinne der Versicherungsgemeinschaft auch auf die Wirtschaftlichkeit unserer Angebote. Daher haben wir uns dazu entschlossen, unsere Satzungsleistung Osteopathie zum nächsten Jahr anzupassen.

Das bedeutet: Ab dem 1. Januar 2015 übernehmen wir die Kosten für maximal drei Sitzungen je Kalenderjahr in Höhe von höchstens 40 Euro pro Sitzung.

Außerdem gelten folgende Voraussetzungen:

  • Die Behandlung wird vorab von einem Arzt durch ein Privatrezept oder eine formlose Bescheinigung veranlasst.
  • Der behandelnde Therapeut bzw. die behandelnde Therapeutin hat eine osteopathische Ausbildung in den Bereichen parietale, viszerale und craniale Osteopathie erfolgreich abgeschlossen und ist Mitglied in einem Berufsverband oder durch den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zum Beitritt berechtigt.


Konsensgruppe Osteopathie Deutschland entwickelt Berufsbild des Osteopathen

Frankfurt: 30.06.2014: Die Konsensgruppe Osteopathie, bestehend aus Delegierten der AFO, BAO, BVO, DVOM, ROD und VOD, hat bei ihrem Meeting in Frankfurt gemeinsam die Eckpunkte für eine Ausbildung als Osteopath(in) in Deutschland definiert. Diese bilden in der Zukunft die Grundlage für die Aufnahme von Osteopathen in die Berufsverbände in Deutschland. Damit wird ein einheitlicher Standard geschaffen, welcher an alle Ausbildungsinstitutionen der Osteopathie, soweit sie auf der Liste von Osteokompass als solche gelistet sind, versandt wird oder hier als Download zur Verfügung steht. 

Bereits während des letzten Treffens wurde von den Mitgliedern der Konsensgruppe beschlossen, gemeinsam das Berufsbild des Osteopathen als Grundlage für eine bundes- und verbandseinheitliche Außendarstellung zu überarbeiten und damit auch die Forderung nach einer legislativen Regelung der Osteopathie in Deutschland zu unterstützen.

Auf der Basis einer von Prof. Dr. B. Meyer im Auftrag des VOD entwickelten Gliederung dieses Dokuments konnten die Teilnehmer des Meetings den nun anstehenden Arbeitsprozess strukturieren und wollen bis im Herbst 2014 die ersten Ergebnisse zusammentragen.



Unterschriftenaktion des VOD

Ein wichtiger Punkt ist die Fortsetzung und Vollendung der Unterschriftenaktion:

Helfen Sie dem VOD bis zum 31. Mai 2014 die 100 000ste Unterschrift zu erzielen! Motivieren Sie Ihre Patienten dazu, die Unterschriftenlisten auszudrucken (hier zur VOD Seite), in ihren Praxen auszulegen und Freunde, Verwandte und Bekannte von der Wichtigkeit der Aktion zu überzeugen! Und verweisen Sie auf die Möglichkeit, online zu zeichnen.

Der Weg ist nicht mehr lang: Mittlerweile wurden bereits mehr als 65 000 Unterzeichner gesammelt.

Der VOD möchte die Listen einem Mitglied des Deutschen Bundestags – Gesundheitsausschuss - nach Abschluss der Aktion persönlich übergeben.

Wenn jeder noch einmal Vollgas gibt, erreichen wir gemeinsam die 100 000 problemlos!



Jahreshauptversammlung der BAO am 12. März 2014

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung vom 12. März 2014 haben die Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V. den Vorstand laut Satzung für die nächsten zwei Jahre gewählt. Als Vorsitzende wurde Gabi Prediger (DOK - Deutsches Osteopathie Kolleg GbmH), die das Amt seit April 2013 bereits kommissarisch innehatte, einstimmig gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende wurde Brigitta Sarita Schwerla-Goeggel für das ROD ebenfalls einstimmig in den Vorstand gewählt.

Vor der Wahl des Vorstands wurde von der Mitgliederversammlung die Größe des Vorstands auf vier Mitglieder festgelegt. Als neuer Vertreter der Schulen ist Cristian Ciranna-Raab (OSD - Osteopathie Schule Deutschland) hinzugekommen. Als weiterer Vertreter für die Verbände wurde Jakob Setzwein (bvo - Bundesverband Osteopathie e.V.) gewählt.

Den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Meike Hammer (Osteopathieschule DampWest der Akademie Damp-Soft) und Florian Blanz (COE - Europäisches Colleg für Osteopathie) wurde für die gute und produktive Zusammenarbeit gedankt.



Die Konsensgruppe Osteopathie traf sich am 8. März 2014 in Frankfurt am Main

Am 08.03.2014 trafen sich die Mitglieder der Konsensgruppe Osteopathie Deutschland (AFO, BAO, bvo, DVOM, ROD und VOD) in Frankfurt zu einem weiteren Treffen, bei dem das Hauptanliegen die Qualitätssicherung der Osteopathie-Ausbildung in Deutschland war.

Bislang gab es keine einheitlichen Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft in den Osteopathie-Verbänden und Register, deshalb wurden Kriterien, die Voraussetzung für eine Mitgliedschaft in den oben genannten Verbänden sind, erarbeitet. Diese Kriterien müssen von allen Absolventen erfüllt werden, auch von denjenigen, die nicht an einer BAO-Schule ihre Ausbildung absolviert haben und deren Schule nicht von der AFO überprüft wird. Es beinhaltet den Umfang der Osteopathie-Ausbildung und die Abschlussprüfungen.

Die Mitglieder der Konsensgruppe möchten somit einen hohen und einheitlichen Qualitätsstandard garantieren.

Mit Blick auf die Forderung nach einem Berufsgesetz wurde von den Teilnehmern die mittel- bzw. langfristige generelle Akademisierung (Bachelor und Master of Science) gemäß den Vorgaben des CEN-Prozesses als zwingend notwendig erkannt. Dabei sollen die bisherigen berufsbegleitenden Ausbildungen ebenso akademisiert werden, wie die bereits existierenden Vollzeitausbildungen. Im Hinblick auf die Kernkompetenzen werden sich die beiden Ausbildungswege jedoch nicht voneinander unterscheiden. Damit wird die Tatsache unterstrichen, dass die Osteopathie in jedem Falle ein eigenständiger Beruf ist und keinesfalls als Spezifizierung eines anderen Gesundheitsberufes (z.B. der Physiotherapie) zu betrachten ist. In einem nächsten Schritt sollen nun die Kräfte aller Institutionen koordiniert werden, die dieses Ziel für die Zukunft mittragen.



18. Symposium vom 6. bis 9. Februar 2014

18. Europäisches Symposium der traditionellen Osteopathie vom 6. bis 9. Februar 2014 auf der Fraueninsel, organisiert vom DOK - Deutsches Osteopathie Kolleg Rohrdorf

Das Symposium stand dieses Jahr unter dem Motto: 1874 - 2014 zur Feier von 140 Jahren Osteopathie und zur Würdigung seines Begründers A.T. Still.

Das ROD war am 6. Februar zum Konferenztag mit einem Informationsstand vertreten. 



Positionspapier der Konsensgruppe

Die Konsensgruppe Osteopathie hat am 4. Oktober 2013 in Bamberg ein Positionspapier für die berufliche Anerkennung des Osteopathen verabschiedet.  

Die Notwendigkeit dieses Schrittes ergab sich aus einer Pressemitteilung von IFK und DGMM vom 5. September 2013  

In der Konsensgruppe hat sich das ROD mit Vertretern von AFO, BAO, bvo, DVOM und VOD gefunden, um gemeinsam eine einheitliche und homogene Interessensvertretung der in Deutschland ansässigen Verbände und Organisationen zu ermöglichen, die mit „einer Stimme“ Position beziehen und dies nach außen vertreten. Jede Organisation steht für höchste Qualität der osteopathischen Aus- und Weiterbildung und die Etablierung der Osteopathie als Heilberuf mit Primärkontakt. Die Konsensgruppe vertritt die Majorität der in Deutschland tätigen Osteopathen.  

Fazit des Positionspapiers:  

1) Der Beruf Osteopath muss als eigenständiger Heilberuf mit Primärkontakt durch eine bundesgesetzliche Regelung anerkannt werden.  

2) Die gesetzliche Regelung muss das für die Patientensicherheit notwendige hohe Niveau der Aus- und Weiterbildung der Osteopathie berücksichtigen.  

3) Diese notwendige gesetzliche Regelung schließt eine Etablierung der Osteopathie als Erweiterung der Physiotherapie oder manuellen Therapie (wie von IFK und DGMM gefordert) aus.



Unterschriftenaktion für den Beruf des Osteopathen

Der Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD) hat im Juni eine Unterschriftenaktion unter dem Motto Der Osteopath - ein Beruf mit Sicherheit ins Leben gerufen.

Adressat der Aktion ist die Bevölkerung, die mit ihrer Unterschrift die Forderung nach der Etablierung des Berufs Osteopath Gewicht verleihen soll.

Die Geschäftsleitung der ROD sieht diese Aktion als einen wichtigen Baustein auf dem Weg zum eigenständigen Beruf Osteopath/in mit Primärzugang auf hohem Niveau und unterstützt ausdrücklich diese Aktion des VOD.

Erfreulicherweise wurde dieser Aufruf in den vergangenen Wochen von einer breiten Unterstützung durch die Bevölkerung und vor allem durch die Patienten getragen. Das ROD fordert seine Mitglieder auf, diese Unterschriftensammlung aktiv zu unterstützen.

Neben vielen Osteopathie Verbänden unterstützt auch die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Frau Dr. Carola Reimann die Aktion offen und die Bundestagsabgeordnete Frau Elisabeth Scharfenberg bestätigt die Notwendigkeit einer Regelung. Diese Entwicklung und die breite Unterstützung durch die Verbände der Osteopathie regt Hoffnung auf eine positive Antwort von Seiten der Politik.

Weitere Informationen und einen Vordruck für die Unterschriften finden Sie unter: VOD

Geschäftsleitung des ROD, Gaby Prediger



Fortbildungspflicht

Ab 2014 verlangt das ROD den Nachweis über Fortbildungspunkte von seinen Mitgliedern. Weitere Informationen finden Sie unter Mitglied werden - Fortbildungspflicht.



ROD im Vorstand der BAO

Als Vertreterin des ROD wurde Brigitta Sarita Schwerla-Goeggel in den Vorstand der BAO gewählt.
Bei der Jahreshauptversammlung der BAO am 09. März 2011 wurden die nichtbesetzten Vorstandsposten neu besetzt.
Neben Frau Schwerla-Goeggel, wurde Dr. Roger Seider als Vertreter der BAO Mitgliedsschulen in den Vorstand gewählt.



Das ROD ist Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie (BAO)

Durch die Umstrukturierung und Änderung der Satzung der BAO war es Ende 2010 für das ROD möglich als Mitglied in der BAO aufgenommen zu werden. Im August stellte die ROD-Geschäftsführerin Gabi Prediger den erneuten Antrag auf Mitgliedschaft, dieser Antrag wurde bei der BAO-Vorstandsitzung im September positiv entschieden. Nach der Prüfung der eingereichten Unterlagen wurde das Register im Oktober als neues Mitglied in der BAO begrüßt. Diese Mitgliedschaft war immer eines der primären Ziele des ROD. Neben dem Engagement in der BAO wird sich das Team des ROD auch den anderen Aufgaben die es sich gestellt hat mit ganzer Kraft widmen.




Mitglied in der
Bundesarbeitsgemeinschaft
Osteopathie


Mitglied in der Konsensgruppe Osteopathie Deutschland
© 2013 Register der traditionellen Osteopathen in Deutschland GmbH (ROD)


Register der traditionellen Osteopathen in Deutschland GmbH


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